Risikomanagement

RISIKO = Eintrittswahrscheinlichkeit x Schadensausmaß

 

Handeln in komplexen Realitäten............

ist für viele Entscheider gekennzeichnet durch ständig neue Probleme und Schwierigkeiten, durch Misserfolge, Pannen und Enttäuschungen. Es ist kaum verwunderlich, wenn in solchen Konstellationen die Tendenz zur "Einkapselung" in gut beherrschte Realitätsaussschnitte zu beobachten ist. Der frustrierte Entscheider sucht seine Aufgaben nicht mehr nach deren Wichtigkeit und Dringlichkeit aus, sondern nach der individuellen Bewältigbarkeit, also nach der Erfolgswahrscheinlichkeit. Er macht das, was er kann und vergisst, was er machen sollte.

(Dörner 1989, Holzkamp 1989)

 

Daher gilt stets: Das WICHTIGE vor dem RICHTIGEN!

 

 

Wir arbeiten normengerecht und begleiten unsere Kunden auch bis zur Zertifizierung nach ISO 31000 bzw. ONR 49000 oder weiteren branchenspezifischen Qualitätsnormen

 

Schritt 1: Klare Identifizierung und Beschreibung von Risiken anhand von:

 

  • Mitarbeitergesprächen
  • Analyse signifikanter Brancheneigenheiten
  • Betriebliche Meinungsumfragen
  • Einbindung von Arbeitnehmervertretern
  • Risikoworkshops
  • Feststellung von Risikoagglomerationen (Multiple Risiken)

 

Schritt 2: Vorsorge für organisatorische Einordnung durch

 

  • Risikobewertung
  • Feststellung von Bewertungskriterien
  • Erstellung von Risikolandschaften
  • Erarbeitung eines Risikoberichtes für die Geschäftsführung
  • Interpretation von Auswirkungen

 

Schritt 3: Festlegung von Präventionsmaßnahmen

 

  • Abstimmung und Festlegung einer betrieblichen Risikopolitik
  • Bestimmung von risikoabhängigen Akzeptanzschwellen
  • Einbindung des betrieblichen RM in die Prozesslandschaft
  • Festlegung von Risikoeignern und deren RM-Aufgaben
  • Priorisierungen auf Basis der Risikolandschaften

 

Schritt 4: Festlegung von Interventionsmaßnahmen

 

  • Einrichtung eines Notfallmanagements (Notfallpläne)
  • Bildung eines Krisenmanagements (Krisenstab, Krisenhandbuch)
  • Einrichtung eines Kontinuitätsmanagements (BCM)

 

Schritt 4: Errichtung eines Risiko-Kontrollsystems

 

  • Festlegung der strategischen RM-Aufgaben
  • Installierung eines Lessons-Learned-Prozesses
  • Fixierung von regelmäßigen Risikoberichten an die verantwortlichen Führungspersonen
  • Genaue Analyse der RM-Nahtstellen

 

 

So sieht beispielhaft ein Auszug aus einem Risikobericht aus der auf Basis einer Mitarbeiterbefragung erstellt worden ist. Die Antworten der Befragten wurden anonym elektronisch erfasst und ausgewertet, was erfahrungsgemäß eine höhere Treffergenauigkeit erwarten lässt.

Zum Beispiel umfasst dieser volle Bericht 38 Seiten.

 

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